II. Mahmut

Sultan

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Biografie

Mahmud II. wurde am 20. Juli 1785 in Istanbul geboren und starb am 1.

Juli 1839 in Çamlıca, Istanbul. Als der dreißigste Sultan des Osmanischen Reiches und der fünfundneunzigste Kalif des Islam war er ein bedeutender Anführer, der während der Krisenzeit des Osmanischen Staates weitreichende Reformen einleitete. Während seiner Herrschaft befasste er sich sowohl mit inneren als auch mit äußeren Angelegenheiten und spielte eine wesentliche Rolle bei der Ausarbeitung des Tanzimat-Edikts.

In seiner Zeit als Thronfolger wurde er von den innovationsorientierten Gedanken seines Onkels Selim III. beeinflusst und setzte diese Reformen nach seinem Thronantritt fort. Mahmud II.

bestieg am 28. Juli 1808 im Alter von 23 Jahren den osmanischen Thron. Um innere Unruhen zu vermeiden, gab er Alemdar Mustafa Paşa weitreichende Vollmachten.

Er führte zahlreiche Reformen im militärischen und administrativen Bereich durch, schloss das Janitscharen-Korps und gründete stattdessen eine neue Armee, die Asakir-i Mansure-i Muhammadiyye genannt wurde. Zudem machte er bedeutsame Fortschritte im Bildungswesen, indem er die erste offizielle Zeitung Takvim-i Vekai herausgab und verschiedene Schulen eröffnete. Im Jahr 1831 führte Mahmud II.

eine Volkszählung durch, bei der 4 Millionen Christen und 8 Millionen Muslime registriert wurden. Während seiner Herrschaft ließ er viele Bauwerke errichten und leistete bedeutende Beiträge zur Architektur. Aufgrund einer Tuberkuloseerkrankung verstarb Mahmud II.

im Jahr 1839 und wurde in seinem Mausoleum an der Divanyolu beigesetzt. Sein Sohn Abdülmecid I. folgte ihm als Sultan auf den Thron.