İlhan Berk

Dichter

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Biografie

İlhan Berk wurde am 18. November 1918 in Manisa geboren und gilt als einer der bedeutendsten Dichter der türkischen Literatur. Seine Kindheit war von Schwierigkeiten geprägt, da seine Familie früh zerbrach.

Seine schulische Laufbahn begann an der Balıkesir Necatibey Lehrschule, gefolgt von zwei Jahren als Grundschullehrer im Bezirk Espiye in Giresun. Nach seinem Abschluss am Ankara Gazi Bildungsinstitut im Jahr 1944 arbeitete er von 1945 bis 1955 als Französischlehrer an Mittelschulen und Gymnasien in Zonguldak, Samsun und Kırşehir. Im Jahr 1956 begann er in der Publikationsabteilung der T.C.

Ziraat Bankası als Übersetzer zu arbeiten und ging 1969 in den Ruhestand. Nach seiner Pensionierung ließ er sich in Bodrum nieder, wo er weiterhin schrieb. İlhan Berk übersetzte Gedichte von Arthur Rimbaud und Ezra Pound, zwei bedeutenden Vertretern der modernen Weltpoesie, ins Türkische.

Er pflegte einen innovativen Ansatz in seiner Poesie und zählte zu den wichtigen Vertretern der zweiten neuen Bewegung (İkinci Yeni). Mit seinem Werk „Kül“ erhielt er 1979 den Gedichtpreis der Türkischen Sprachgesellschaft, und 1980 wurde er für sein Werk „İstanbul“ mit dem Behçet-Necatigil-Gedichtpreis ausgezeichnet. Am 28.

August 2008 verstarb er im Alter von 90 Jahren in Bodrum.