Biografie
İlhan Mimaroğlu wurde am 11. März 1926 in Istanbul geboren und ist als türkischer Komponist, Musikkritiker und Radiomoderator bekannt. Sein Vater war Mimar Kemaleddin Bey, ein Architekt aus der Zeit der Republik.
Nach dem frühen Tod seines Vaters wuchs Mimaroğlu bei seinem Stiefvater auf. 1945 schloss er die Galatasaray-Oberschule ab und erwarb 1949 seinen Abschluss an der Rechtsfakultät der Universität Ankara. Seine Musikkarriere begann er 1945, als er Schüler von Hayrullah Duygu am Klarinettenspiel wurde.
1955 erhielt er ein Rockefeller-Stipendium und ging nach New York, wo er an der Columbia University Musikwissenschaft und Komposition studierte. Schnell erlangte Mimaroğlu im künstlerischen Umfeld von New York Anerkennung, arbeitete als Repertoire-Experte für das Plattenlabel The Record Hunter und war als Kunstkritiker für den Sender Voice of America tätig. 1963 erwarb er einen Master-Abschluss in elektronischer Musik an der Columbia University und arbeitete mit Komponisten wie Edgar Varese und Stephan Wolpe zusammen.
Über mehr als 30 Jahre hinweg war er bei der Atlantic Plattenfirma tätig und produzierte Alben bedeutender Musiker wie Freddie Hubbard, John Coltrane und Charles Mingus. 1971 erhielt er den Guggenheim-Preis und veröffentlichte in den 1990er Jahren Musikkritiken in Zeitungen. İlhan Mimaroğlu verstarb am 17.
Juli 2012 im Alter von 86 Jahren in New York.