Biografie
Ilja Repin, am 5. August 1844 in der ukrainischen Stadt Chuhuiv geboren, war ein berühmter russischer Maler und Bildhauer. Der Künstler, dessen vollständiger Name Ilja Jefimowitsch Repin lautete, verstarb am 29.
September 1930 im finnischen Kuokkala im Alter von 86 Jahren. Sein Vater, Jefim Wasiljewitsch Repin, war Soldat, und seine Mutter, Tatjana Stepanowna Repina, war Lehrerin. Ilja Repin begann seine künstlerische Karriere im Alter von 11 Jahren an der Militärtopographischen Schule, bevor er eine Lehre bei dem lokalen Ikonographen Ivan Bunakov antrat.
Im Jahr 1859 begann er als selbständiger Meister zu arbeiten und erlangte schnell Anerkennung als Künstler. Zwischen 1873 und 1876 erhielt Repin ein Stipendium an der Kunstakademie St. Petersburg, was ihm ermöglichte, Italien und Paris zu bereisen, wo er mit dem französischen Impressionismus in Kontakt kam.
Dennoch zog er es vor, seinen eigenen Stil zu entwickeln und sich an den alten europäischen Meistern, insbesondere Rembrandt, zu orientieren. Zu seinen bekanntesten Werken zählen Gemälde wie „Barkenführer an der Wolga“, „Der grausame Ivan und sein Sohn“, „Die Zaporoger Kosaken schreiben einen Brief an den türkischen Sultan“ und „Die Festnahme eines Propagandisten“. Im Jahr 1878 trat Repin der Vereinigung der Wanderkünstler bei, mit dem Ziel, die russische Kunst einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Während seiner künstlerischen Laufbahn schuf er zahlreiche Portraits bekannter Persönlichkeiten und pflegte eine Freundschaft mit Leo Tolstoi. Im Jahr 1900 heiratete er Natalia Nordman und lebte nach dem Tod seiner Frau 1914 weiterhin in Finnland. Nach der Oktoberrevolution von 1917 lehnte er eine Rückkehr nach Russland ab und verbrachte den Rest seines Lebens in Finnland.