Biografie
Isabelle Adjani wurde am 27. Juni 1955 im Pariser Vorort geboren. Die Künstlerin trägt den vollständigen Namen Isabelle Yasmine Adjani und zählt zu den bedeutendsten Persönlichkeiten des französischen Kinos.
Ihre Familie hat eine vielfältige Herkunft: Ihr Großvater war ein aus der Türkei nach Algerien geflüchteter Armenier, und ihre Mutter, Emma Schweinberger, hat deutsche Wurzeln. Ihr Vater, Muhammad Cherif Adjani, ist ein algerischer Türke, der während des Zweiten Weltkriegs in der französischen Armee diente. Isabelle wuchs in Paris auf und erlernte sowohl fließendes Deutsch als auch Französisch.
Sie hat einen Bruder namens Eric Adjani. Ihre Karriere im Film begann 1975 mit dem von François Truffaut inszenierten Film „Die Geschichte von Adèle H.“, der ihr internationales Ansehen einbrachte. 1981 wirkte sie in „Possession“ zusammen mit Sam Neill mit, und 1987 trat sie in „Ishtar“ neben Haluk Bilginer auf. 1988 teilte sie sich die Hauptrolle mit Gérard Depardieu in dem von ihrem ersten Ehemann Bruno Nuytten gedrehte Film „Camille Claudel“.
Zwischen 1989 und 1995 hatte Adjani eine Beziehung mit dem britischen Schauspieler Daniel Day-Lewis, aus der ein Sohn, Gabriel-Kane Day-Lewis, hervorging. Im Laufe ihrer Karriere gewann Adjani zahlreiche Auszeichnungen und erhielt insbesondere fünf César Awards für die beste Hauptdarstellerin. Ihre erste Ehe schloss sie 1977 mit dem Kameramann Bruno Nuytten, von dem sie 1983 geschieden wurde.
Aus dieser Ehe stammt ihr Sohn Barnabé Nuytten. Ihre zweite Ehe war mit Daniel Day-Lewis. Von 2004 bis 2009 hatte sie eine Beziehung mit dem Neurochirurgen Stéphane Delajoux.
Neben ihrer Filmkarriere ist Isabelle Adjani auch als Theaterschauspielerin und Synchronsprecherin tätig.