Işık Yenersu

Schauspieler

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Biografie

Işık Yenersu wurde am 19. März 1942 in der Stadt Çaycuma, Provinz Zonguldak, geboren. Nach dem Abschluss der Abteilung für Schauspiel an der Staatlichen Hochschule für Schauspielkunst in Ankara im Jahr 1963 erregte Yenersu während seiner Ausbildung Aufmerksamkeit, indem er die Rolle der Anna im Stück 'Das Tagebuch der Anne Frank', inszeniert von Cüneyt Gökçer, und die Rolle der Antigone im Stück 'Antigone', geleitet von Mahir Canova, übernahm.

Nach seinem Abschluss trat der Künstler in das Ensemble der Staatsbühnen ein und arbeitete auch als Sprecher beim TRT. Nach dem Militärputsch am 12. März 1971 sah er sich gezwungen, die Staatsbühnen zu verlassen und trat im Theater von Ali Poyrazoğlu auf.

1974 kehrte Yenersu zu den Staatsbühnen zurück, wo er Kurse in Phonetik, Mimik, Diktion und Bühnenkunst gab. Aufgrund politischer Gründe wurde er 1982 von den Staatsbühnen ausgeschlossen. In den Jahren 1983-1984 war er mit Rutkay Aziz am Ankara Kunsttheater in dem Stück 'Die Südländische Dame' zu sehen.

1985 kehrte Yenersu erneut zu den Staatsbühnen zurück und konnte im Laufe seiner Karriere zahlreiche Auszeichnungen gewinnen. Für seine Rolle im Film 'Sen de Gitme Triandafilis', unter der Regie von Tunç Başaran, wurde er 1995 beim Internationalen Alexandriner Filmfestival als Beste Schauspielerin ausgezeichnet. Im Jahr 2004 erhielt er den 'Muhsin Ertuğrul Lebensleistungspreis' der Afife Jale.

2015 wurde ihm der Ehrenpreis bei den 20. Sadri Alışık Theater- und Film-Awards verliehen. Im Jahr 2005 wurde ein Dokumentarfilm mit dem Titel 'Işık Yenersu: Die zarte, starke Diva des Theaters', unter der Regie von Kerime Senyücel, über sein künstlerisches Leben produziert.