IV. Murat

Sultan

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Biografie

IV. Murat wurde am 27. Juli 1612 in Istanbul geboren und verstarb am 8.

Februar 1640 ebenfalls in Istanbul. Er ging als der siebzehnte Sultan des Osmanischen Reiches und als der zweiundachtzigste Islamische Kalif in die Geschichte ein. Aufgrund seiner frühen Thronbesteigung übernahm seine Mutter, Kösem Sultan, die Regierungsgewalt.

Als er im Alter von 11 Jahren den Thron bestieg, war das Land von inneren und äußeren Unruhen betroffen. In seinen ersten Jahren unterstützte seine Mutter die Regierung, indem sie bedeutende Staatsmänner und Befehlshaber ernannte. Im Jahr 1632 übernahm IV.

Murat die Staatsführung, unterdrückte Aufstände und kämpfte gegen Korruption. Um die öffentliche Ordnung zu sichern, ergriff er strenge Maßnahmen, darunter ein Alkoholverbot und ein Tabakverbot. 1633 führte er eine Feldzug gegen Polen durch, der mit einem Friedensvertrag endete, und organisierte anschließend Militäraktionen gegen den Safawidenstaat.

Mit dem im Jahr 1639 unterzeichneten Vertrag von Kasr-ı Şirin legte er die iranische Grenze fest. IV. Murat erhielt eine umfassende Bildung und interessierte sich für Wissenschaften.

Er beherrschte Arabisch und westliche Sprachen. In seiner Zeit schützte er Gelehrte wie Evliya Çelebi und Katip Çelebi und leistete einen Beitrag zu wissenschaftlichen Arbeiten. Um die Staatsordnung wiederherzustellen, führte er verschiedene Reformen durch und verabschiedete Gesetze zur Vermeidung von Verschwendung.

Am 8. Februar 1640 starb er an der Nikris-Krankheit und wurde im Grab seines Vaters, Sultan Ahmed I., beigesetzt. Sein Bruder I.

Ibrahim folgte ihm auf den Thron.

Todesumstände

İstanbul