Biografie
Jacques Cousteau wurde am 11. Juni 1910 in Saint-André-de-Cubzac, im Département Gironde in Frankreich, geboren. Sein voller Name lautet Jacques-Yves Cousteau.
Er war bekannt als Marineoffizier, Regisseur und Ozeanograph. Am 25. Juni 1997 verstarb er im Alter von 87 Jahren in Paris, Frankreich.
Cousteau zog in seiner Kindheit mit seiner Familie nach Marseille, wo er das Meer kennenlernen und Schwimmen lernen konnte. Seine schulische Laufbahn begann er an der Universität Stanislas in Paris, gefolgt von einer Ausbildung zum Artillerieoffizier an der Marineakademie in Brest. Während des Zweiten Weltkriegs nahm er an Widerstandsbewegungen teil und wurde nach dem Krieg mit dem Ordre de la Légion d'Honneur ausgezeichnet.
Seine Leidenschaft für die Unterwasserforschung entwickelte er zusammen mit seinen Freunden Philippe Taillez und Frédéric Dumas. 1943 erfand er gemeinsam mit Emile Gagnan den modernen Taucheranzug Aqua-Lung. Diese Erfindung revolutionierte das Tauchen und machte Cousteau zu einer international anerkannten Persönlichkeit.
1950 kaufte er das Schiff Calypso und begann mit seinen Ozeanforschungen, in deren Rahmen er zahlreiche Dokumentarfilme und Bücher veröffentlichte. Sein 1953 erschienenes Buch "Die Stille Welt" fand weltweit große Beachtung und wurde in 22 Sprachen übersetzt. Cousteau ist auch für sein Engagement im Umweltschutz bekannt und gründete 1974 die Cousteau-Gesellschaft, die sich für den Erhalt der Ozeane einsetzt.
Im Jahr 1996 sank das Schiff Calypso nach einem Unfall, und Jacques Cousteau verstarb am 25. Juni 1997.