Biografie
Jacques Louis David wurde am 30. August 1748 in Paris, Frankreich, geboren und gilt als ein bekannter französischer Maler. Er wird als einer der Pioniere des Neoklassizismus angesehen und ist vor allem für sein beeindruckendes Werk „Der Tod des Sokrates“ bekannt.
Nachdem David im Alter von neun Jahren seinen Vater verloren hatte, wurde er von seinen Onkeln, die Architekten und Bauunternehmer waren, darauf vorbereitet, Anwalt oder Arzt zu werden. Doch sein Interesse zur Malerei begann bereits in jungen Jahren und führte ihn zu dem berühmten Rokoko-Maler François Boucher. Im Jahr 1784 wurde David in die Königliche Akademie der Malerei und Bildhauerei aufgenommen und erhielt 1774 den Rom-Preis, was ihn nach Italien führte.
Dort widmete er sich der antiken römischen Kunst und schuf Werke, die stark vom Neoklassizismus geprägt waren. Während der Französischen Revolution pflegte David enge Beziehungen zu Persönlichkeiten wie Maximilien Robespierre und Jean-Paul Marat und unterstützte die Revolution. Werke wie „Der Schwur der Horatier“ und „Der Tod Sokrates“ behandeln antike Themen und transportieren sowohl künstlerische als auch politische Botschaften.
In der Zeit von Napoleon Bonaparte wurde David als offizieller Künstler des Staates anerkannt und schuf viele bedeutende Werke. Am 29. Dezember 1825 verstarb er im Alter von 77 Jahren in Brüssel, Belgien.