Biografie
Jacques Offenbach wurde am 20. Juni 1819 in Köln, Deutschland, geboren und verstarb am 5. Oktober 1880 im Alter von 61 Jahren in Paris, Frankreich.
Als Musiker und Komponist erlangte er vor allem durch seine Operetten weltweiten Ruhm. Offenbach, dessen bürgerlicher Name Jacob Levy Eberst war, war der Sohn eines jüdischen Kantors, der in der Kölner Synagoge tätig war. Seine musikalische Ausbildung begann er in den Jahren 1833-1834 am Pariser Konservatorium, und mit fünfzehn Jahren trat er als Cellist in das Orchestre de l'Opéra-Comique ein.
Von 1873 bis 1875 leitete er das Théâtre de la Gaîté und unternahm 1875 eine US-Tournee, aus deren Erlebnissen er das Werk 'Notes d’un Musicien en Voyage' veröffentlichte. Offenbach schuf die Französische Operette mit seiner lebhaften und mitreißenden Musik, und seine Lieder und Tänze wurden zu Symbolen des Pariser Lebens. Zu seinen bekanntesten Werken zählen 'Hoffmanns Erzählungen', 'Orpheus in der Unterwelt', 'Die schöne Helena', 'Blaubart', 'Pariser Leben' und 'La Grande-Duchesse de Gérolstein'.
Nach seinem Tod wurde 'Hoffmanns Erzählungen' aufgeführt und ging in die Musikgeschichte ein. Offenbach kritisierte in seinen Werken meisterhaft die gesellschaftlichen Strukturen seiner Zeit durch den Einsatz von Satire.