James Dewey Watson

Wissenschaftler
Verheiratet

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Biografie

James Dewey Watson wurde am 6. April 1928 in Chicago, Illinois, USA, geboren. Er ist bekannt als einer der Wissenschaftler, die die Doppelhelixstruktur der DNA entdeckten.

Diese Entdeckung machte er gemeinsam mit dem Forscher Francis Crick, und für ihre Leistungen erhielten sie 1962 den Nobelpreis. Seine akademische Laufbahn begann er mit dem Zoologiestudium an der Universität von Chicago, bevor er seine Promotion an der Indiana University fortsetzte. In den 1950er Jahren forschte er an der Universität Kopenhagen in Dänemark über die Biochemie der Nukleinsäuren.

Nachdem er 1951 das von Wilkins durch Röntgenbeugung erhaltene DNA-Muster gesehen hatte, erlernte er diese Technik, um die Struktur der DNA zu entschlüsseln, und verschob seine Arbeiten an die Universität Cambridge in England. Dort arbeitete er zwei Jahre lang im Cavendish-Labor mit Francis Crick zusammen. Zwischen 1953 und 1955 war er als Forschungsassistent für Biologie am California Institute of Technology tätig und setzte anschließend seine Zusammenarbeit mit Crick an der Universität Cambridge fort.

1956 setzte er seine Arbeiten an der Harvard University fort, wo er 1958 zum Dozenten und 1961 zum Professor ernannt wurde. 1968 übernahm er die Leitung des Cold Spring Harbor Laboratory für Biologie auf Long Island und verließ 1976 seine Position an der Harvard University. Watson heiratete 1968 Elizabeth Lewis und das Paar hat zwei Söhne, Duncan James Watson und Rufus Robert Watson.

1967 veröffentlichte er sein Buch „The Double Helix: A Personal Account of the Discovery of the Structure of DNA“, das sich mit der Entdeckung der DNA-Struktur beschäftigt. Watson, der zahlreiche Auszeichnungen und Medaillen im Bereich Wissenschaft und Medizin erhalten hat, wird bis heute als wichtige Figur in der Wissenschaftswelt anerkannt.