Biografie
James Joyce wurde am 2. Februar 1882 im Stadtteil Rathgar in Dublin, Irland, geboren. Als ältester von zehn Geschwistern begann Joyce seine Ausbildung an Jesuitenschulen und setzte sein Studium der Philosophie und modernen Sprachen am University College in Dublin fort.
Nach seinem Abschluss im Jahr 1902 zog er nach Paris, wo er Englisch unterrichtete und seine literarischen Arbeiten fortsetzte. Aufgrund der Krankheit seiner Mutter kehrte Joyce 1903 nach Dublin zurück, wo er als Lehrer tätig war. 1904 verließ er Irland zusammen mit Nora Barnacle, die später seine Frau werden sollte, und sie gingen nach Österreich-Ungarn.
Schließlich ließen sie sich in Triest, Italien, nieder und bekamen dort zwei Kinder. Im Jahr 1914 veröffentlichte Joyce sein Werk „Dubliners“ und schrieb 1916 seinen autobiografischen Roman „Ein Porträt des Künstlers als junger Mann“. 1922 erschien sein bedeutendstes Werk „Ulysses“, das einen großen Einfluss auf die Weltliteratur hatte.
1931 heiratete er Nora Barnacle. Die letzten Jahre seines Lebens verbrachte Joyce in Zürich, wo er am 12. Januar 1941 im Alter von 59 Jahren verstarb.
Zu seinen wichtigen Werken zählen „Finnegans Wake“ und „Giacomo Joyce“. Joyce revolutionierte die Literatur mit der Technik des Bewusstseinsflusses und behandelte oft das Dublin, in dem er geboren wurde, in seinen Schriften.