Biografie
Jamie Lee Curtis wurde am 22. November 1958 in Santa Monica, Kalifornien, USA, geboren. Als Filmschauspielerin erlangte Curtis 1978 mit ihrer Rolle im Film „Halloween“ große Bekanntheit.
Ihr Vater ist der berühmte Schauspieler Tony Curtis, ihre Mutter Janet Leigh. Auch ihre Schwester Kelly Curtis ist Schauspielerin. Die familiären Wurzeln reichen zu ungarischen jüdischen Einwanderern zurück.
Jamie Lee Curtis erhielt ihre Ausbildung an der Westlake School, der Beverly Hills High School und der Choate Rosemary Hall und schloss 1976 ab. Anschließend schrieb sie sich an der Pacific University ein, brach jedoch nach einem Semester ab, um sich auf ihre Schauspielkarriere zu konzentrieren. Im Laufe ihrer Karriere hat sie zahlreiche Auszeichnungen gewonnen, darunter eine BAFTA-Nominierung für den Film „A Fish Called Wanda“ aus dem Jahr 1988 sowie einen Golden Globe für die Serie „Anything But Love“, die von 1989 bis 1992 ausgestrahlt wurde.
1994 gewann sie einen weiteren Golden Globe als Beste Hauptdarstellerin für den Film „True Lies“. 2001 trat sie zusammen mit Ben Affleck in der Komödie „Ballers“ auf und festigte ihren Ruhm 20 Jahre später mit ihrer Rückkehr zur Rolle in „Halloween: H20“. 2003 übernahm sie die Hauptrolle in „Freaky Friday“.
Jamie Lee Curtis heiratete am 18. Dezember 1984 den Schauspieler und Regisseur Christopher Guest. Das Paar hat zwei adoptierte Kinder: Annie Guest (*1986) und Thomas Guest (*1996).
1992 war sie Jurymitglied beim Cannes Film Festival und trat 2012 in dem Theaterstück „8“ zusammen mit Martin Sheen und Brad Pitt auf. Bei den US-Präsidentschaftswahlen 2016 unterstützte Curtis die demokratische Kandidatin Hillary Clinton. Neben ihrer Filmkarriere ist Curtis auch für ihre Theater- und Synchronarbeiten bekannt.