Biografie
Jean Auguste Dominique Ingres wurde am 29. August 1780 in Montauban, Frankreich, geboren und verstarb am 14. Januar 1867 in Paris im Alter von 87 Jahren.
Der französische Maler Ingres gilt als einer der bedeutendsten Vertreter des Neoklassizismus. Seine künstlerische Laufbahn begann er in Paris als Schüler von Jacques Louis David und entwickelte seinen eigenen Stil, beeinflusst von der antiken Kunst und den Werken Raffaello Santi. Im Jahr 1801 gewann er den 'Grand Prix de Rome' für sein Werk 'Agamemnon, im Zelt des Achilles'.
Seine Aufmerksamkeit erregte Ingres durch Porträts von Napoleon Bonaparte, wobei er 1804 ein Porträt des Kaisers schuf. Im Jahr 1806 reiste er nach Rom, wo er die Gelegenheit hatte, viele Werke italienischer Künstler zu studieren. 1810 kehrte Ingres erneut nach Italien zurück und verbrachte dort seine produktivste Zeit.
Sein Werk 'Die große Odaliske' aus dem Jahr 1814 spiegelt die Einflüsse der orientalischen Kultur wider. Als er 1824 nach Paris zurückkehrte, fanden seine Werke großen Anklang, und 1825 wurde er Mitglied der Académie des Beaux-Arts. Im Jahr 1834 wurde er zum Direktor der Französischen Akademie in Rom ernannt und kehrte 1841 wieder nach Paris zurück.
Ingres widmete sich insbesondere der Darstellung weiblicher Figuren und des Themas der Nacktheit. Eines seiner bedeutendsten Werke, 'Das türkische Bad', entstand 1862 und gilt als eines der Meisterwerke seines Lebens. Ingres verstarb am 14.
Januar 1867 in Paris.