Biografie
Jean Baptiste Lamarck wurde am 1. August 1744 in der Stadt Bazentin in der Picardie-Region Frankreichs geboren. Als französischer Naturwissenschaftler und Pflanzenbiologe ist er bekannt für seine Arbeiten zur Evolution.
Seine Theorie der "Vererbung erworbener Eigenschaften" führte zu großen Diskussionen in der wissenschaftlichen Gemeinschaft seiner Zeit, verlor jedoch mit der Entstehung der Prinzipien der genetischen Übertragung an Gültigkeit. Auf Wunsch seines Vaters erhielt Lamarck eine religiöse Ausbildung, trat jedoch nach dem Tod seines Vaters im Jahr 1760 in die Armee ein. Er kämpfte im Siebenjährigen Krieg gegen Preußen und verließ 1768 aus gesundheitlichen Gründen die Armee.
Im Jahr 1781 erhielt er den Titel eines königlichen Botanikers und begann, botanische Gärten zu besuchen. 1788 trat er in den Botanischen Garten von Paris ein und wurde später der Leiter der Zoologie-Abteilung. Nach seinem 50.
Lebensjahr widmete er sich bedeutenden Arbeiten im Bereich der Zoologie und verfasste wichtige Werke über die Biologie wirbelloser Tiere. Sein 1778 veröffentlichtes Werk "Flore Françoise" wurde zu einer wichtigen Quelle für die Klassifizierung der in Frankreich wachsenden Pflanzen. Während der Französischen Revolution im Jahr 1790 änderte er seinen Namen und wurde Kurator des Naturhistorischen Museums.
1800 hielt er einen Vortrag über die evolutionäre Klassifizierung von Arten. Lamarck baute seine Evolutionstheorie auf zwei Grundlagen auf: dass die Umwelt Lebewesen verändert und dass die Körper der Lebewesen durch allmähliche Veränderungen evolvieren. Er verstarb am 18.
Dezember 1829 im Alter von 85 Jahren in Paris, Frankreich.