Biografie
Jean Pierre Jeunet wurde am 3. September 1953 in Roanne-Loire, Frankreich, geboren und ist ein französischer Regisseur. Seine Filmkarriere begann er mit der Regie von TV-Werbespots und Musikvideos.
Ein entscheidender Wendepunkt in seiner Laufbahn ergab sich durch seine Bekanntschaft mit dem Maler und Designer Marc Caro. Gemeinsam drehten sie 1978 den Kurzfilm 'L'Évasion' und 1980 'Le Manège', wobei letzterer den César für den besten Kurzfilm gewann. Im Jahr 1981 schufen Jeunet und Caro den Science-Fiction- und Fantasyfilm 'Le Bunker de la dernière rafale', der in Frankreich bedeutenden Erfolg erzielte.
Danach arbeitete Jeunet 1984 unabhängig von Caro und drehte die beiden Kurzfilme 'Pas de repos pour Billy Brakko' und 'Foutaises' im Jahr 1989. 1991 folgte das erfolgreiche Werk 'Delicatessen', das in vier Kategorien mit dem César ausgezeichnet wurde. Auch 1995 arbeitete er an 'La Cité des enfants perdus' (Die Stadt der verlorenen Kinder) mit bedeutenden Filmemachern zusammen.
1997 zog es ihn nach Amerika, um 'Alien: Resurrection' zu gestalten. 2000 drehte Jeunet den Film 'Le Fabuleux destin d'Amélie Poulain' (Die fabelhafte Welt der Amélie), der in die Geschichte des französischen Kinos einging, indem er als der weltweit erfolgreichste französische Film gilt. 2004 folgte der Film 'Un long dimanche de fiançailles' (Die Ungewissheit der Hoffnung).
Jean Pierre Jeunet setzt seine Karriere im Filmgeschäft weiterhin fort.