Biografie
Jean Sibelius wurde am 7. Dezember 1865 in der finnischen Stadt Hämeenlinna geboren. Bereits in jungen Jahren begann er seine Musikkarriere und komponierte mit zehn Jahren sein erstes Werk.
Im Jahr 1885 begann er ein Jurastudium an der Universität Helsinki, wechselte jedoch später zum Musikstudium. Nach seiner Ausbildung in Berlin und Wien wurde sein musikalisches Talent in Finnland schnell erkannt, als er zurückkehrte. Mit 32 Jahren erhielt er von der finnischen Regierung eine lebenslange Rente, die es ihm ermöglichte, unbeschwert zu komponieren.
1892 erzielte er mit den Werken „En Saga“ und „Kullervo“ großen Erfolg und begann, international Anerkennung zu finden. Seine 1. Sinfonie, die er 1899 vollendete, sowie das symphonische Gedicht „Finnlandia“ machten ihn zu einem der beliebtesten Komponisten seines Landes.
Nach 1900 nahm sein internationaler Ruhm zu, und seine Werke wurden in vielen europäischen Ländern zur Aufführung gebracht. 1914 reiste er in die USA und erhielt von der Yale-Universität den Titel eines Ehrenprofessors für Musik. Nach der Komposition seines symphonischen Gedichts „Tapiola“ im Jahr 1926 legte er an seinem 61.
Geburtstag das Komponieren nieder und zog sich in sein Haus in Järvenpää zurück. Die Musik von Sibelius spiegelt die natürliche Schönheit und das kulturelle Erbe Finnlands wider. Am 20.
September 1957 verstarb er im Alter von 92 Jahren in Järvenpää, Finnland, an einem Schlaganfall.