Biografie
Jerry Lewis wurde am 16. März 1926 in New Jersey, USA, geboren und verstarb am 20. August 2017 im Alter von 91 Jahren in Las Vegas, Nevada, USA.
In der Welt der Komödie hat Lewis einen einzigartigen Platz eingenommen. Seine Karriere begann er als Bühnenschauspieler und formte 1946 ein Duo mit dem berühmten Sänger und Schauspieler Dean Martin. Dieses Paar gehörte schnell zu den beliebtesten Komikern Amerikas.
1949 unterschrieb Lewis einen Vertrag mit Paramount Pictures und trat in die Filmbranche ein. Zunächst war er in der Nebenrolle des Films 'My Friend Irma' zu sehen, gefolgt von einer Hauptrolle in 'My Friend Irma Goes West'. Seine denkwürdigste darstellerische Leistung lieferte er als sozial unbeholfener Professor in dem 1963 erschienenen Film 'The Nutty Professor'.
Nach 1956 wurde Lewis auch in Europa bekannt und begann 1960 mit 'The Bellboy', eigene Filme zu inszenieren. Mit seinen übertriebenen Mimik und tollpatschigen Bewegungen war Lewis ein Markenzeichen des Komikers, und nach seiner Rückkehr zur Filmarbeit 1970 erregte er 1983 erneut Aufmerksamkeit in Martin Scorseses 'The King of Comedy'. In den 1990er Jahren war er an kleineren Projekten beteiligt und kehrte 2013 mit dem Film 'Max Rose' auf die große Leinwand zurück.
Jerry Lewis wurde mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt, darunter 2006 der Légion d'honneur vom französischen Kulturministerium und 2009 der Ehrenpreis. Für seine Arbeiten zugunsten der Duchenne-Muskeldystrophie-Stiftung erhielt er den Hersholt-Preis. Lewis übernahm bis 1966 die Präsentation dieser 1952 gegründeten Organisation und half dabei, rund 2 Milliarden Dollar für Patienten mit neurologischen Muskelproblemen zu sammeln.