Biografie
Jim Sheridan, am 6. Februar 1949 in Dublin, Irland geboren, ist ein irischer Regisseur, Autor und Produzent. Als einer der erfolgreichsten Regisseure Irlands hat Sheridan mit charakteristischen Elementen in seinen Filmen eine bedeutende Strömung geschaffen.
Durch die Verbindung von sozialen Problemen seines Heimatlandes mit dramatischen und unterhaltsamen Aspekten fanden seine Filme weltweit große Beachtung. Der mit dem Oscar ausgezeichnete Regisseur hat unvergessliche Werke wie 'My Left Foot', 'In The Name Of The Father', 'The Boxer' und 'In America' hervorgebracht. Im Jahr 1972 immatrikulierte er sich an der University College Dublin und heiratete noch im selben Jahr.
Jim Sheridan begann seine Tätigkeit an der Abbey School of Acting und war unter den Gründern des Project Theatre in Dublin. 1981 zog er nach New York, wo er am Irish Arts Centre Regie führte, bevor er 1989 seinen ersten Spielfilm 'My Left Foot' drehte. Dieser Film, basierend auf der Autobiografie von Christy Brown, erzählt das Leben eines Charakters, der von Daniel Day-Lewis verkörpert wurde.
Der Film erhielt zwei Oscars und wurde zu einem großen Erfolg. 1990 drehte er den Film 'The Field' und gründete 1993 zusammen mit Arthur Lappin die Filmproduktionsgesellschaft Hell's Kitchen. Das erste Projekt dieser Firma, 'In the Name of The Father', wurde in sieben Kategorien für einen Academy Award nominiert.
1997 folgte der Film 'The Boxer', der ebenfalls verschiedene Auszeichnungen erhielt. 2002 erzielte er mit 'In America', einem Film, der seinem verstorbenen Bruder Frankie Sheridan gewidmet ist, großen Erfolg. 2005 drehte Jim Sheridan den Film 'Get Rich or Die Tryin', der das Leben des Rappers 50 Cent thematisiert.
Aktuell arbeitet er an dem Film 'Ikuru', der 2008 in die Kinos kommen soll.