Biografie
Joan Baez wurde am 9. Januar 1941 im Staten Island-Viertel des Bundesstaates New York, USA, geboren. Im Alter von 15 Jahren begann sie Gitarre zu spielen und trat frühzeitig in ihrer Musikkarriere in Erscheinung.
Mit 16 Jahren zeigte sie ihren ersten Widerstand gegen Autoritäten, indem sie sich weigerte, während einer Bombenübung das Schulgebäude zu verlassen. 1958 zog sie mit ihrer Familie von Palo Alto nach Boston. Baez ist eine Sopranistin mit einem Stimmumfang von drei Oktaven, und die meisten ihrer Lieder befassen sich mit sozialen Themen.
Ab 1961 folgte sie einer Karriere, die eng mit Bob Dylan verbunden war, und wurde zur unverzichtbaren Stimme von Liedern über Freiheit und Menschenrechte. Ihre Musik, die traditionelle Balladen, Blues-Klänge und ethnische Folk-Melodien vereint, erreichte ein breites Publikum. Als Unterstützerin der Vietnamkrieg-Gegner unternahm sie Sprechreisen in den USA und Kanada und rief die Menschen zum Widerstand gegen die Wehrpflicht auf.
In den 1970er Jahren ging sie auf eine lange Europa-Tournee und nahm an Menschenrechtskundgebungen teil. Seit 1959 hat sie über 30 Alben veröffentlicht, wobei das 1975 erschienene Album „Diamonds & Rust“ besonderen Erfolg hatte. Baez gab 1988 und 1989 Konzerte in der Türkei.
Im Jahr 2007 wurde sie bei den Grammy Awards mit dem Lifetime Achievement Award ausgezeichnet. Joan Baez ist eine bedeutende Künstlerin, die für ihr Engagement in der Menschenrechtsbewegung und ihre Musik bekannt ist.