Biografie
Johannes Brahms wurde am 7. Mai 1833 in Hamburg, Deutschland, geboren und war ein berühmter deutscher Komponist und Pianist. Er starb im Alter von 64 Jahren am 3.
April 1897 in Wien, Österreich. Brahms komponierte Symphonien, Konzerte, Kammermusik, Klavierstücke und über 200 Lieder. Trotz finanzieller Schwierigkeiten in der Familie hatte sein Zuhause Klavier, Kontrabass und andere Musikinstrumente.
Von klein auf zeigte Brahms großes Interesse an Musik und erhielt mit 5 Jahren Unterricht von seinem Klavierlehrer Eduard Marxsen. Mit 12 begann er in einem Tanzlokal Klavier zu spielen und kaufte sich von dem verdienten Geld neue Noten. 1849 lernte er den berühmten ungarischen Geiger Eduard Remeny kennen, mit dem er auf Konzertreisen ging und ungarische Tänze erlernte.
1853 begegnete er in Düsseldorf dem Musikdirektor Robert Schumann und dessen Frau Clara, wobei Schumann durch einen Artikel Brahms der Welt vorstellte. 1858 widmete Brahms seine Sammlung „Lieder für die Jugend“ den Kindern von Schumann. Im Alter von 25 Jahren wurde er zum Musikdirektor des Fürstentums Detmold ernannt und leitete den Hamburger Frauenchor.
1863 zog er nach Wien, wo er seine eigenen Werke aufführte. Zwischen 1872 und 1875 leitete er als Gastdirigent die Wiener Musikakademie und das Orchester der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien. Der Tod seiner Mutter hatte einen tiefgreifenden Einfluss auf Brahms, was ihn dazu veranlasste, in dieser Zeit das Werk „Ein Deutsches Requiem“ zu komponieren.
Seine 1. Sinfonie vollendete Brahms nach 10 Jahren Arbeit im Jahr 1875, und dieses Werk wurde als Fortsetzung von Beethovens 9. Sinfonie betrachtet.
1877 erhielt er einen Ehrendoktor von der University of Cambridge und 1881 den Titel eines Ehrenprofessors von der Universität Breslau, und 1886 wurde ihm von der preußischen Regierung der Adelsstand verliehen. In seinen letzten Jahren verschlechterte sich seine Gesundheit, und er verstarb im Alter von 64 Jahren in Wien. Zu Brahms' bedeutendsten Werken zählen die „Variationen über ein Thema von Haydn“, „Akademische Festouvertüre“, „Ungarischer Tanz“, „Pinaldo“ und „Alto-Rapsodie“.