John B. Goodenough

Wissenschaftler
Verheiratet

Countdown zum Geburtstag (wird 103)

-
Tage
-
Std
-
Min
-
Sek

Biografie

John B. Goodenough wurde am 25. Juli 1922 in Jena, Deutschland, geboren.

Er verstarb am 25. Juni 2023 in Austin, Texas, USA, im Alter von 101 Jahren. Der Wissenschaftler, dessen voller Name John Bannister Goodenough lautet, leistete bedeutende Beiträge zur Entwicklung von Lithium-Ionen-Akkus und erhielt 2019 für seine Arbeiten in diesem Bereich den Nobelpreis für Chemie.

John B. Goodenough kam als Sohn eines amerikanischen Vaters und einer amerikanischen Mutter in Deutschland zur Welt. Sein Studium begann er an der Yale University, an der er 1944 mit einem Bachelor-Abschluss abschloss.

Anschließend setzte er seine Ausbildung an der University of Chicago fort, wo er einen Masterabschluss und eine Doktorarbeit im Fach Physik erwarb. Von 1956 an war er 24 Jahre lang als Forschungswissenschaftler und Teamleiter am Lincoln Laboratory des Massachusetts Institute of Technology (MIT) tätig. Im Jahr 1980 begann er im Inorganic Chemistry Laboratory der University of Oxford zu arbeiten und führte dort bedeutende Forschungen zur Erhöhung der Kapazität von Lithium-Ionen-Batterien durch.

2014 wurde er für seine Beiträge zur Lithium-Ionen-Batterie mit dem Charles Stark Draper Prize ausgezeichnet. Darüber hinaus erhielt er zahlreiche Auszeichnungen wie den Japan Prize im Jahr 2001, den Enrico Fermi Preis im Jahr 2009, die National Medal of Science im Jahr 2011, die IEEE Medal for Environmental and Safety Technologies im Jahr 2012, den Welch Award im Jahr 2017 sowie die Copley Medal im Jahr 2019. John B.

Goodenough heiratete 1952 die Master-Studentin Irene Wiseman. Durch seine Beiträge zur Wissenschaft hat Goodenough maßgeblich zur Entwicklung der modernen Technologie beigetragen, insbesondere durch seine Mitwirkung an der Erfindung von Lithium-Ionen-Batterien.