Biografie
John Edgar Hoover wurde am 1. Januar 1895 in Washington D.C., USA, geboren. Als Sohn von Dickerson Naylor Hoover und Anna Marie Scheitlin studierte er Rechtswissenschaften an der George Washington University und erwarb 1916 seinen Abschluss.
Von 1924 bis zu seinem Tod im Jahr 1972 leitete er das Federal Bureau of Investigation (FBI). In dieser Zeit arbeitete er mit acht US-Präsidenten zusammen: Calvin Coolidge, Herbert Clark Hoover, Franklin Roosevelt, Harry S. Truman, Dwight David Eisenhower, John F.
Kennedy, Lyndon B. Johnson und Richard Nixon. Hoover entwickelte effektive Methoden zur Personalauswahl und -ausbildung im FBI, errichtete das größte Fingerabdruckarchiv der Welt und gründete die FBI National Academy.
Während seiner Karriere erzielte er zahlreiche bedeutende Erfolge, darunter die Identifizierung von Kommunisten in den 1920er Jahren, die Bekämpfung von Gangsterbanden in den 1930er Jahren, die Festnahme von Nazi-Agenten sowie die Verhaftung sowjetischer Spione während des Kalten Krieges. Die Festnahme des berühmten Bankräubers John Dillinger in den 1930er Jahren steigerte das Vertrauen der Öffentlichkeit in das FBI. Hoover verstarb am 2.
Mai 1972 in Washington D.C., USA, im Alter von 77 Jahren an Bluthochdruck. Sein Leben wurde in dem Film "J. Edgar", der 2011 von Clint Eastwood inszeniert wurde, von Leonardo DiCaprio dargestellt.