Biografie
John Milton wurde am 9. November 1608 in Cheapside, London, England, geboren und verstarb am 8. Oktober 1674 im Alter von 66 Jahren in Chalfont St Giles, England.
Als einer der bedeutendsten Dichter der englischen Literatur ist Milton vor allem durch sein Werk „Das verlorene Paradies“ (Paradise Lost) bekannt. Seine Mutter, Sarah Jeffrey, war eine fromme Frau, und sein Vater hieß ebenfalls John Milton. Die Familie führte ein wohlhabendes Leben und leistete einen großen Beitrag zu Miltons Ausbildung.
Zu seinen ersten Lehrern zählten sein Vater und der St.-Andrews-Uni-Absolvent Thomas Young. Während seines Studiums hatte er Schwierigkeiten und lebte nach dem Verlassen der Universität Cambridge sechs Jahre lang im Haus seines Vaters. In dieser Zeit verfasste er zahlreiche Werke.
In den 1630er Jahren reiste er nach Italien und Frankreich, wo er mit wichtigen Persönlichkeiten in Kontakt trat. Während des Englischen Bürgerkriegs 1642 unterstützte er die Puritaner und übernahm eine bedeutende Position in der Regierung von Oliver Cromwell. Darüber hinaus ist Milton für sein Werk „Areopagitica“ bekannt, in dem er die Zensur kritisiert.
In seinen Schriften verwendete er eine starke Rhetorik und verfasste Pamphlete, die sich für Bürgerrechte einsetzten. Obwohl er sein Augenlicht verlor, ließ er seine Werke von seinen Töchtern aufschreiben. Milton gilt als ein Poet, dessen Einfluss bis ins 21.
Jahrhundert anhält.