Biografie
John Nash wurde am 13. Juni 1928 in Virginia, USA, geboren und ist ein renommierter Mathematiker. Bekannt wurde Nash durch seine Arbeiten auf dem Gebiet der Spieltheorie und der Differentialgeometrie, für die er 1994 den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften erhielt.
Schon in jungen Jahren entwickelte er eine Leidenschaft für die Mathematik, die durch das Buch „Men of Mathematics“ von E.T. Bell in seinen Schuljahren geweckt wurde. Nach dem Abschluss seiner Schulausbildung immatrikulierte er sich mit einem Stipendium der Westinghouse Corporation am Carnegie Institute of Technology, wo er zunächst Chemieingenieurwesen studierte.
Später wandte er sich jedoch der Mathematik zu. 1950 promovierte er an der Princeton University und legte mit seiner bedeutenden Arbeit über das sogenannte „Nash-Gleichgewicht“ den Grundstein für zahlreiche weitere Forschungsanstrengungen. Im Jahr 1951 begann er am Massachusetts Institute of Technology zu unterrichten, von dieser Position trat er jedoch 1959 zurück.
1958 zeigte Nash erste Anzeichen von Schizophrenie, was ihn häufig in psychiatrische Kliniken führte. In den 1970er Jahren begann ein langsamer Heilungsprozess und 1978 wurde ihm der John Von Neumann Theory Prize verliehen. Nach dem Erhalt des Nobelpreises 1994 fand sein Leben mit dem Film „A Beautiful Mind“ ein breites Publikum.
John Nash verstarb am 24. Mai 2015 bei einem Verkehrsunfall in New Jersey.