Biografie
John Steinbeck wurde am 27. Februar 1902 in Salinas, Kalifornien, USA, geboren. Er wuchs in einer armen Landarbeiterfamilie auf, als Sohn eines preußischen Vaters und einer irischen Mutter.
Seine Kindheit verbrachte Steinbeck mit Arbeiten auf Bauernhöfen, bevor er 1929 sein erstes Buch „Der Goldene Pokal“ veröffentlichte. Der Roman „Die Trauben des Zorns“, geschrieben im Jahr 1939, thematisiert den schnellen Kapitalisierungsprozess in der Landwirtschaft sowie die Schwierigkeiten, die die Bauern in Oklahoma erlebten. Zu seinen weiteren bedeutenden Werken zählen „Von Mäusen und Menschen“, „Sardinenstraße“ und „Der Weg zum Paradies“.
1940 wurde er für „Die Trauben des Zorns“ mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet und erhielt 1962 den Nobelpreis für Literatur. Zwischen 1942 und 1944 war Steinbeck als Reporter für die New York Herald Tribune in Europa tätig und unternahm 1950 und 1967 Reisen nach Asien. Im Jahr 1965 arbeitete er als Kriegsberichterstatter in Vietnam.
1930 heiratete er Carol Henning und verstarb am 20. Dezember 1968 im Alter von 66 Jahren in New York.