Biografie
Jon Fosse wurde am 29. September 1959 in Haugesund, Norwegen, geboren und ist ein norwegischer Dramatiker und Schriftsteller. Aufgewachsen in Strandebarm, absolvierte Fosse sein Bachelor- und Masterstudium in Vergleichender Literaturwissenschaft an der Universität Bergen.
Seine Werke haben ihn zum am häufigsten inszenierten norwegischen Dramatiker nach Henrik Ibsen gemacht. 2023 erhielt er den Nobelpreis für Literatur und sicherte sich damit einen bedeutenden Platz in der Welt der Literatur mit seinen innovativen Stücken und Prosa. Fosses Werke sind in über 40 Sprachen übersetzt worden und haben zahlreiche Auszeichnungen erhalten.
Zu seinen Schöpfungen zählen Romane, Kurzgeschichten, Gedichte, Kinderbücher, Essays und Theaterstücke. In seiner schriftstellerischen Laufbahn hat Fosse viele bedeutende Preise gewonnen, und seine Werke werden als moderne Fortsetzung der Tradition betrachtet, die Henrik Ibsen im 19. Jahrhundert begründet hat.
Zu seinen Ehepartnerinnen zählen Bjørg Sissel, Grethe Fatima Syed und Anna Fosse. Fosses Leben wurde von einem schweren Unfall geprägt, den er im Alter von sieben Jahren erlitt, und diese Erfahrung hatte einen tiefen Einfluss auf sein Schreiben.