Jose Maria de Heredia

Dichter

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Biografie

José María de Heredia wurde am 22. November 1842 in der Stadt Fortuna Cafeyere auf Kuba geboren. Er war das Kind eines wohlhabenden spanischen Vaters und einer französischen Mutter.

Sein Vater, Domingo de Heredia Mieses Pimentel Guridi, und seine Mutter, Louise Girard, prägen sein frühes Leben. Mit acht Jahren zog seine Familie nach Frankreich, wo er seine Schulbildung an dem Saint-Vincent-Kolleg begann. Nach dem Abschluss mit fünfzehn Jahren kehrte er nach Kuba zurück und immatrikulierte sich an der Universität Havanna.

Doch bald darauf kehrte er zurück in sein geliebtes Frankreich, das er als „mein Land im Kopf und im Herzen“ bezeichnete, und setzte seine Ausbildung an der École des Chartes in Paris fort. José María de Heredia gehört zu den führenden Vertretern der Parnassier-Bewegung und pflegte eine enge Freundschaft mit dem bedeutenden Parnassten Leconte de Lisle. Der Parnassismus strebt an, die Lyrik von Subjektivität zu distanzieren und auf einer objektiven Basis zu gründen, wobei das Ziel darin besteht, eine reine Poesie zu schaffen, die sich durch formale Vollkommenheit auszeichnet.

Im Jahr 1901 übernahm er die Rolle des Bibliothekars an der Bibliothèque de Parsenal in Paris. Zu seinen Werken gehören unter anderem 'Les Trophees' (Die Trophäen), veröffentlicht 1893, und 'La Monje Alferez' (Die Nonne Alferez), veröffentlicht 1894. In seinen Gedichten bediente er sich stilistischer Mittel wie Paarreimen, Imitationen von Naturklängen und exotischen Ortsnamen.

José María de Heredia verstarb am 3. Oktober 1905 im Alter von 63 Jahren in der Stadt Bourdonné, Frankreich.