Biografie
Joseph Louis Gay-Lussac wurde am 6. Dezember 1778 in der Stadt Saint-Léonard-de-Noblat in Frankreich geboren. Sein Vater, Antoine Gay-Lussac, war Militärstaatsanwalt.
Aufgrund der politischen Unruhen während der Französischen Revolution setzte Gay-Lussac seine Ausbildung in einem Internat in Paris fort, als er noch jung war. Seine wissenschaftliche Karriere begann 1800, als er die École abschloss und als Assistent von Berthollet arbeitete. Dabei führte er bedeutende Forschungen darüber durch, wie sich das Volumen von Gasen mit der Temperatur verändert.
Im Jahr 1802 entdeckte er, dass das Volumen von Gasen bei konstantem Druck proportional zur Temperatur ist. Diese Entdeckung ist als das Gesetz von Gay-Lussac bekannt. 1808 veröffentlichte er das Gesetz über das Zusammensetzen von Gasvolumina, das als bedeutender Fortschritt im Bereich der Chemie angesehen wurde.
1809 wurde Gay-Lussac Professor für Chemie und bekleidete bis 1832 das Amt eines Physikprofessors an der Sorbonne. 1831 wurde er als Abgeordneter für Haute-Vienne gewählt und trat 1839 in die Chambre des pairs ein. Joseph Louis Gay-Lussac verstarb am 9.
Mai 1850 im Alter von 72 Jahren in Paris. Seine Ehe mit Geneviève-Marie-Joseph Rojot dauerte 40 Jahre und sie hatten fünf Kinder. Gay-Lussac wird als wichtige Figur in der Wissenschaftswelt anerkannt und ist für viele seiner wissenschaftlichen Arbeiten bekannt.