Julius Richard Petri

Wissenschaftler

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Biografie

Julius Richard Petri wurde am 31. Mai 1852 in Barmen, Wuppertal, Deutschland, geboren. Er verstarb am 20.

Dezember 1921 im Alter von 69 Jahren in Zeitz, Deutschland. Petri ist bekannt für die Erfindung der Petri-Schale, die die Untersuchung der Aktivitäten von Bakterien und der durch sie verursachten Krankheiten ermöglicht und auch heute noch verwendet wird. Zwischen 1871 und 1875 studierte er Medizin an der Kaiser-Wilhelm-Akademie, wo Militärärzte ausgebildet wurden, und schloss sein Studium 1876 ab.

Nach seinem Abschluss war er bis 1882 als Militärarzt im Berliner Charité-Krankenhaus tätig. Von 1877 bis 1879 arbeitete er im Reichsgesundheitsministerium in Berlin, wo er als Assistent des berühmten deutschen Arztes Robert Koch tätig war. Während seiner Zusammenarbeit mit Koch entwickelte er Behälter aus Agar, einem aus Algen gewonnenen Gel, zur Untersuchung von Bakterien.

Später lernte Petri die Frau des New Yorker Walther Hesse kennen und begann auf deren Empfehlung, Bakterienkulturen in Agarplatten in seinem Labor anzulegen. Diese von Petri entwickelten Behälter haben eine bedeutende Rolle bei der Diagnose und Behandlung von bakterienbedingten Krankheiten gespielt. Die Petri-Schale ist ein flacher, runder Behälter aus Glas, der zur Kultivierung von Zellkulturen dient.

Julius Richard Petri wird als bedeutender Wissenschaftler anerkannt, der bedeutende Beiträge zur Wissenschaft geleistet hat.