Biografie
Mustafa Aslan, besser bekannt als Kahtalı Mıçı, wurde 1951 im Landkreis Kahta in Adıyaman geboren. Seine Kindheit verbrachte er mit der Arbeit in Baumwollfeldern und begann seine schulische Laufbahn in der Grundschule, wobei er in den folgenden neun Jahren mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert wurde. Die Mittelschulabschlussprüfung legte er extern ab.
Mit 17 Jahren trat er erstmals als lokale Volksmusiker auf und begann, bei Hochzeiten und Konzerten aufzutreten. Nach dem Abschluss seiner Ausbildung arbeitete er beim Amt für Körpererziehung, wurde jedoch 1979 wegen eines auf einer Hochzeit gesungenen kurdischen Liedes entlassen und verhaftet. 1980 wurde er erneut festgenommen und 1,5 Monate lang in Gewahrsam gehalten, gefolgt von fünf Monaten unter allgemeiner Aufsicht, insgesamt verbrachte er 13 Monate im Gefängnis. Im Laufe seiner künstlerischen Karriere wirkte Mıçı in zwei Filmen in Deutschland mit und trat in verschiedenen Fernsehsendungen auf.
2006 übernahm er eine bedeutende Rolle im Spielfilm „Beynelmilel“. 1989 wanderte er nach Gaziantep aus, wo er seine Karriere in Lokalen fortsetzte, die von der Gazino-Kultur geprägt waren. Im Jahr 1991 ließ er sich in Istanbul nieder, kehrte jedoch nach einer Zeit wieder nach Şanlıurfa zurück.
Über die Jahre hinweg interpretierte Kahtalı Mıçı die Werke zahlreicher berühmter Künstler und heiratete 1975 Hülya Aslan, mit der er vier Kinder hatte. 2020 änderte er seinen Nachnamen auf „Kahtalı“ durch eine offizielle gerichtliche Entscheidung. Zwischen 1986 und 2016 veröffentlichte er insgesamt 30 Alben und erlangte damit einen bedeutenden Platz in der Musikszene. In seinen letzten Jahren hatte Kahtalı Mıçı mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen und verstarb im Februar 2025 in Antalya an Dünndarmkrebs.
Seine Musikkarriere und die Herausforderungen, die er durchlebte, machten ihn für viele Menschen zu einer Inspirationsquelle. Die Werke und die Musik, die er hinterließ, werden ihn als eine unvergessliche Figur in Erinnerung bleiben.
Familie
Beziehungsstatus
Todesumstände
Antalya