Biografie
Kamran İnan wurde am 19. Februar 1929 im Dorf Gayda, im Landkreis Hizan in Bitlis, geboren. Sein Vater ist der Gaydalı Şeyh Selahattin.
Seine schulische Laufbahn begann er an der Bursa Erkek Lisesi, bevor er an der Universität Ankara sein Jurastudium erfolgreich abschloss. Anschließend absolvierte er einen Doktortitel in Rechtswissenschaften an der Fakultät für Politikwissenschaften in Genf. Nach seiner Rückkehr in die Türkei trat er in das Außenministerium ein.
Am 14. Oktober 1973 wurde er als Senator für Bitlis von der Gerechtigkeitspartei gewählt und blieb bis zum 7. Juni 1979 in diesem Amt.
In dieser Zeit hatte er bedeutende Positionen inne, darunter die des Vorsitzenden des Außenpolitischen Ausschusses des Senats und das Ministerium für Energie und natürliche Ressourcen. 1979 wurde er als ständiger Vertreter der Türkei bei den Vereinten Nationen in Genf ernannt und blieb bis 1983 in dieser Funktion. Danach trat er der Nationalistischen Demokratischen Partei bei und wurde als Abgeordneter für Bitlis gewählt.
1987 wechselte er zur Anavatan Partisi und arbeitete als Abgeordneter. In den Regierungen der ANAP von 1987 bis 1991 bekleidete er das Amt des Staatsministers. Nach dem Tod von Präsident Turgut Özal im Jahr 1993 wurde er von der Anavatan Partisi als Präsidentschaftskandidat vorgeschlagen.
Kamran İnan verstarb am 23. November 2015 mit 86 Jahren in Ankara. Im Laufe seines Lebens erzielte er zahlreiche bedeutende Erfolge und gab 2006 die von Frankreich verliehene Auszeichnung „Légion D'Honneur“ zurück, als Grund nannte er das Gesetz zum armenischen Völkermord.
Zudem war er Träger der Goldmedaille des Europäischen Parlaments und der Silbermedaille der Türkei-EU-Partnerschaft. Er heiratete 1954 Yasemin İnan, die im Jahr 2011 verstarb. Kamran İnan hatte keine Kinder.
Familie
Todesumstände
Ankara