Karamanoğlu Mehmet Bey

Politiker

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Biografie

Karamanoğlu Mehmet Bey wurde 1240 geboren und verstarb am 20. Juni 1277 im Alter von 37 Jahren. Sein Vater war Kerimüddin Karaman Bey.

Das Beylik der Karamanoğulları war ein bedeutendes türkisches Fürstentum, das von 1250 bis 1487 in Anatolien herrschte. In einer Zeit der Schwächung des anatolischen Seljukstaates übernahm Karamanoğlu Mehmet Bey 1261 im Alter von 21 Jahren die Führung des Beyliks. Das Beylik wurde während der Mongoleninvasion von den Oghuz-Türkmen, insbesondere dem Afşar-Stamm, gegründet.

Mehmet Bey unterstützte die Rebellion gegen die Mongolen in Kooperation mit dem Emiren von Niğde, Hatiroğlu Şerafettin. In dieser Zeit erklärte Karamanoğlu Mehmet Bey seine Unabhängigkeit, indem er die Steuerzahlungen an die Seljuk-Schatzkammer einstellte. Sein Sieg im Jahr 1276 gegen die Truppen von Bedrettin İbrahim am Göksu-Pass steigerte den Ruhm der Karamanoğulları.

Am 13. Mai 1277 erließ Mehmet Bey, nachdem er Konya erobert hatte, das berühmte Dekret, das die türkische Sprache zur Amtssprache des Staates erklärte. Dieses Dekret gilt als ein wichtiger Wendepunkt in der Geschichte der türkischen Kultur.

Aufgrund des mongolischen Drucks konnte Karamanoğlu Mehmet Bey lange Zeit nicht in Konya bleiben und zog später nach Mut. Im Jahr 1277 fiel er in einer Schlacht gegen die Tataren, die sich mit der Seljuk-Armee verbündet hatten. Sein Grab befindet sich im Dorf Balkusan, das zur Bezirksgemeinde Ermenek in Karaman gehört.

Das Beylik der Karamanoğulları zählt zu den langlebigsten und mächtigsten unter den anatolischen Fürstentümern.

Todesumstände

Ermenek, Karaman