Biografie
Karl Dönitz wurde am 16. September 1891 in Grünau, nahe Berlin, geboren. Bekannt als militärische Persönlichkeit, gilt Dönitz als führender Vertreter der strategischen Bedeutung von U-Booten.
1910 trat er als Offizier in die Kaiserliche Marine ein und besuchte 1911 die Marineschule. Während des Ersten Weltkriegs wechselte er 1916 zu den deutschen U-Boot-Streitkräften, wo er das Kommando über verschiedene U-Boote übernahm. 1918 wurde er vor Malta gefangen genommen und nutzte diese Zeit, um sich mit U-Boot-Taktiken zu beschäftigen.
In der Nachkriegszeit setzte er seine Karriere in der Marine der Weimarer Republik fort und wurde ab 1939 Oberbefehlshaber der deutschen Marine. Während des Zweiten Weltkriegs entwickelte Dönitz die „Wolfspack“-Taktik und leitete die U-Boot-Flotte effektiv. Nach dem Suizid von Adolf Hitler am 30.
April 1945 war er nur 20 Tage lang Präsident Deutschlands. Nach der Kapitulation Deutschlands am 8. Mai 1945 wurde er vor dem Nürnberger Prozess angeklagt und zu 10 Jahren Gefängnis verurteilt.
Nachdem er 1956 aus der Haft entlassen wurde, zog er sich in Aumühle zurück und verfasste seine Erinnerungen in einem Buch. Karl Dönitz verstarb am 24. Dezember 1980 im Alter von 89 Jahren in Aumühle, Westdeutschland, an einem Herzinfarkt.