Karl Drais

Erfinder

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Biografie

Karl Drais wurde am 29. April 1785 in Karlsruhe, Deutschland, geboren und verstarb am 10. Dezember 1851 im selben Ort im Alter von 66 Jahren.

Sein vollständiger Name lautete Carl Friedrich Ludwig Drais von Sauerbronn. Er stammte aus einer Familie, in der sein Vater, Karl Friedrich Wilhelm Ludwig, ein hochrangiger Polizeibeamter war. Seine Mutter hieß Ernestine Christine Margareth.

Die schulische Ausbildung begann Drais in Karlsruhe, und nach dem Abschluss der Mittelschule im Jahr 1800 setzte er auf Anregung seines Onkels seine Ausbildung an einer privaten Forstschule in Pforzheim fort. Zwischen 1803 und 1805 studierte er Mathematik, Physik und Architektur an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, bevor er als Forstbeamter im badischen Forstamt begann. Drais machte sich als Erfinder einen Namen und realisierte bedeutende Erfindungen wie die automatische Notenschreibmaschine im Jahr 1812, die Schnellschreibmaschine im Jahr 1827 und das zweirädrige Gehgerät (Fahrrad ohne Pedale) im Jahr 1817.

Letzteres wurde am 12. Juni 1817 in Mannheim vorgestellt und wird als erster Prototyp des modernen Fahrrads angesehen. 1819 erhielt Drais das Patent für das Fahrrad und arbeitete zwischen 1822 und 1827 als Katastermesstechniker in Brasilien.

Nach schweren Anfeindungen im Jahr 1838 ließ er sich in Waldkatzenbach im Odenwald nieder, wo er einen Test mit einer von menschlicher Kraft angetriebenen Lokomotive durchführte. 1849 nahm er an der Baden-Revolution teil und bewies seinen Glauben an die Demokratie. Nach dem Misserfolg der Revolution erlebte er jedoch schwierige Zeiten.

Karl Drais verstarb am 10. Dezember 1851 in Karlsruhe.