Karl Landsteiner

Arzt

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Biografie

Karl Landsteiner wurde am 14. Juni 1868 in Wien, Österreich, geboren und gilt als ein renommierter Wissenschaftler, Pathologe und Immunologe. Bekannt durch seine bahnbrechenden Arbeiten zu Blutgruppen und Immunologie, entwickelte Landsteiner das ABO-Blutgruppensystem, das die Bluttransfusion in der Medizin zu einem einfachen Verfahren machte.

Für seine Arbeiten erhielt er 1930 den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin. Schon in jungen Jahren fiel Karl als erfolgreicher Schüler auf und begann 1885 sein Medizinstudium an der Universität Wien. 1898 nahm er eine Forschungsstelle am Wiener Pathologischen Institut an, wo er Unterschiede in der Struktur des Blutes beim Menschen entdeckte.

1901 identifizierte er die Antigene A und B, gefolgt von der Beschreibung der Blutgruppe AB im Jahr 1902. 1908 erklärte er erstmals die Existenz des Poliovirus durch seine Studien zur Kinderlähmung. 1911 wurde er Professor für Pathologische Anatomie an der Universität Wien und zog 1919 in die Niederlande, bevor er 1922 am Rockefeller Institute for Medical Research in New York zu arbeiten begann.

1940 entdeckte er den Rh-Faktor und erklärte damit die Ursache für neugeborenen Gelbsucht, die oft tödlich verlaufen kann. Karl Landsteiner verstarb am 26. Juni 1943 in New York an einem Herzinfarkt.