Biografie
Karl Marx wurde am 5. Mai 1818 in der Stadt Trier in Deutschland geboren. Seine Familie trat, als Karl noch ein Kind war, vom Judentum zum Protestantismus über.
Nach dem Abschluss seiner klassischen Ausbildung begann er, an der Universität Bonn Rechtswissenschaften zu studieren, doch sein Interesse an der Philosophie führte ihn von diesem Weg ab. Nach fünf Jahren in Berlin kehrte er nach Bonn zurück, um als Redakteur der Rheinischen Zeitung zu arbeiten. 1843 zog er nach Paris, wo er eine radikale Zeitung herausgab.
In dieser Zeit lernte er Friedrich Engels kennen, und gemeinsam traten sie revolutionären Gruppen bei. Marx war überzeugt, dass die Arbeiterklasse die Gesellschaft zur Freiheit führen würde. 1844 veröffentlichte er seine "Ökonomisch-philosophischen Manuskripte".
Nach seiner Ausweisung aus Paris im Jahr 1845 ging er nach Brüssel, wo er die "Philosophie der Armut" veröffentlichte. 1847 erstellte er zusammen mit Engels das "Kommunistische Manifest", das 1848 von Arbeitergewerkschaften in London angenommen wurde. 1849 ließ er sich in London nieder und begann, für die New York Tribune zu schreiben.
1859 erschien sein Werk "Zur Kritik der politischen Ökonomie". 1867 wurde sein Hauptwerk "Das Kapital" veröffentlicht, das zur grundlegenden Quelle sozialistischer Studien wurde. Marx beteiligte sich an Arbeiterbewegungen und war einer der Gründer der Ersten Internationale.
Seine Gesundheit verschlechterte sich nach der Niederlage bei den Wahlen 1871. Karl Marx starb am 14. März 1883 in London.
Er führte ein schwieriges Leben mit seiner Frau Jenny und ihren sechs Kindern. Seine Tochter Eleanor unterstützte ihn bei seinen Arbeiten. Marx verbrachte viele Tage damit, in der Bibliothek des British Museum zu arbeiten.
Beziehungsstatus
Todesumstände
Londra, İngiltere