Karl Pearson

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Biografie

Karl Pearson wurde am 27. März 1857 in Islington, London, England, geboren und war ein Historiker sowie Mathematiker. Er gilt als einer der Begründer der modernen Statistik und hat bedeutende Beiträge zur Anwendung von Mathematik und Statistik in der Biologie geleistet.

Sein Studium absolvierte er an der University College London, Cambridge und dem Gresham College, wo er später als Professor für Angewandte Mathematik und Mechanik tätig war. Mit der Veröffentlichung seines Werkes „The Grammar of Sciences“ im Jahr 1892 leistete Pearson einen wesentlichen Beitrag zu seiner akademischen Laufbahn. Ab den 1890er Jahren konzentrierte er sich auf die Anwendung mathematischer Methoden in der Biologie, welche er in den gesammelten Aufsätzen unter dem Titel „Mathematical Contributions to the Theory of Evolution“ zusammenfasste.

Im Jahr 1902 gründete er in Cambridge die Zeitschrift „Biometrica“, die sich zu einer der führenden Fachzeitschriften im Bereich der statistischen Theorie und Anwendungen entwickelt hat. 1907 übernahm Pearson die Leitung des Francis Galton Labors und entwickelte zahlreiche statistische Methoden, die nach ihm benannt sind, darunter die Pearson-Asymmetrie-Koeffizienten und die Pearson-Gesetze. 1911 gründete er am University College London die erste Statistikabteilung der Welt, was einen bedeutenden Beitrag zur Ausbildung und Forschung in diesem Bereich darstellte.

Karl Pearson verstarb am 27. April 1936 und hinterließ mehr als 100 Werke. Zu seiner Familie gehören seine Frau Maria Pearson und drei Kinder.