Kazuo Ishiguro

Schriftsteller

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Biografie

Kazuo Ishiguro wurde am 8. November 1954 in der Stadt Nagasaki in Japan geboren. Seine Bildung absolvierte er in London, wohin er mit seiner Familie im Alter von fünf Jahren zog, als sein Vater eine Stelle am Nationalen Ozeanografie-Institut begann.

Ishiguro wuchs in Guildford, Surrey, auf und studierte Englisch und Philosophie an der Universität Kent, wo er 1978 seinen Abschluss machte. Nach seinem Studium erwarb er einen Masterabschluss in kreativem Schreiben an der University of East Anglia. Seine schriftstellerische Karriere begann, nachdem er in London als Sozialarbeiter tätig war.

1981 wurden drei seiner Kurzgeschichten veröffentlicht, und seitdem widmete er sich ausschließlich dem Schreiben. 1983 wurde er von der Zeitschrift Granta als einer der besten jungen britischen Schriftsteller ausgezeichnet. 1994 war er Jurymitglied beim Filmfestival in Cannes.

Kazuo Ishiguros bekanntester Roman ist „The Remains of the Day“, der 1989 veröffentlicht wurde. Dieses Werk wurde auch verfilmt, wobei die Hauptrolle von Anthony Hopkins gespielt wurde. Im Jahr 2005 vollendete er das Drehbuch zu seinem ersten abendfüllenden Spielfilm „The Saddest Music in the World“.

Ishiguros Roman „Never Let Me Go“ wurde von der Zeitschrift Time in die Liste der besten 100 Romane in englischer Sprache aufgenommen. Sein 2015 veröffentlichtes Buch „The Buried Giant“ gilt als eines der literarischen Ereignisse des Jahres. Der Roman „Never Let Me Go“, den er 2005 schrieb, wurde 2010 unter dem gleichen Titel verfilmt.

Am 5. Oktober 2017 wurde Kazuo Ishiguro von der Schwedischen Akademie mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. Bis heute hat Ishiguro acht Romane verfasst.

1986 heiratete er Lorna Anne MacDougall und lebt mit seiner Frau und seiner Tochter Naomi Ishiguro in London. Kazuo Ishiguro verfasst seine Romane meist in der ersten Person und thematisiert oft die Misserfolge seiner Protagonisten. Seine Werke enden in der Regel nicht mit einer klaren Lösung; die Probleme, mit denen sich die Charaktere auseinandersetzen, bleiben häufig in der Vergangenheit und werden meist nicht gelöst.