Biografie
Kerim Abdul-Jabbar wurde am 16. April 1947 in New York City, USA, geboren. Der legendäre Basketballspieler trug ursprünglich den Namen Ferdinand Lewis Alcindor Jr.
und nahm 1971 den islamischen Glauben an, was zur Namensänderung in Kareem Abdul-Jabbar führte. Mit einer Körpergröße von 2,18 Metern zog Abdul-Jabbar die Aufmerksamkeit auf sich und begann seine Basketballkarriere von 1965 bis 1969 an der UCLA, wo er als Nummer fünf auf dem Feld spielte. In seiner College-Zeit fiel er durch den Gewinn der NCAA-Meisterschaft gleich dreimal auf und wurde zum wertvollsten Spieler (MVP) gekürt.
1969 wurde er im NBA-Draft von den Milwaukee Bucks ausgewählt und trat somit in die professionelle Liga ein. In seiner ersten NBA-Saison sicherte er sich den Titel des Rookie of the Year, nachdem er in der Punkte- und Reboundwertung den zweiten Platz belegt hatte. In der Saison 1970-1971 errang er den MVP-Award und markierte damit einen wichtigen Wendepunkt in seiner Karriere.
Am 1. Mai 1971 nahm er offiziell seinen neuen Namen an. Abdul-Jabbar wechselte 1975 zu den Los Angeles Lakers, wo er sechsmal den Meistertitel gewann.
Bevor er 1989 seine professionelle Basketballkarriere beendete, zeigte er sich auch in anderen Bereichen wie Trainer, Schriftsteller und Schauspieler. 1978 trat er im Film "Death Game" zusammen mit Bruce Lee auf und nahm Kampfsportunterricht. Abdül-Jabbar heiratete 1971 Habiba Abdul-Jabbar, ließ sich jedoch 1978 scheiden und zeugte aus dieser Ehe drei Kinder.
Im Jahr 2007 wurde er als bester Center aller Zeiten gewählt. Am 4. März 2019 versteigerte er persönliche Gegenstände und erzielte damit einen Erlös von 2.947.000 US-Dollar.
Dieser Betrag wurde der Skyhook-Stiftung zur Unterstützung der Ausbildung von Kindern gespendet.