Kim Ki-Duk

Regisseur

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Biografie

Kim Ki-Duk wurde am 20. Dezember 1960 im Landkreis Bonghwa, Südkorea, geboren. Er ist ein autodidaktischer Regisseur, Drehbuchautor und Produzent.

Seine Filmkarriere begann 1996 mit dem Film "Crocodile", der als erstes Beispiel für seinen einzigartigen Erzählstil gilt. Kim hat eine militärische Vergangenheit; im Alter von 20 Jahren zog er in die Marine ein und diente fünf Jahre als Unteroffizier. Diese Erfahrung gab ihm eine tiefere Perspektive auf zwischenmenschliche Beziehungen und Charakteranalysen.

1990 zog er nach Frankreich, um eine künstlerische Ausbildung zu erhalten, und verdiente seinen Lebensunterhalt mit dem Verkauf seiner eigenen Malereien. Nach seiner Rückkehr nach Korea im Jahr 1993 begann er, Drehbücher zu schreiben und erhielt in diesem Bereich Auszeichnungen. Kim Ki-Duk entwickelte seinen Stil, ohne eine formale Filmschule zu besuchen oder unter einem anderen Regisseur zu arbeiten.

Seine Filme behandeln oftmals Themen wie zwischenmenschliche Beziehungen, Gewalt und Marginalität. 2004 gewann er mit "Samaritan Girl" den Preis für die beste Regie beim Internationalen Filmfestival Berlin und mit "3 Iron" den gleichen Preis beim Filmfestival von Venedig. Kims Filme zeichnen sich durch intensive und eindrucksvolle Erzählweisen aus, die das Publikum zu tiefgründigen Gedanken anregen.

2012 wurde er mit dem Goldenen Löwen beim Filmfestival von Venedig für seinen Film "Pietà" ausgezeichnet. Kim Ki-Duk hat sich einen einzigartigen Platz in der Filmwelt erobert und zahlreiche Auszeichnungen erhalten.