Konstantin Karamanlis

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Biografie

Konstantin Karamanlis wurde am 8. März 1907 in Proti, Griechenland, geboren. In dem zu dieser Zeit noch unter der Herrschaft des Osmanischen Reiches stehenden Dorf Proti, das zur Region Serres in Nordgriechenland gehört, erblickte er das Licht der Welt.

Nach dem Abschluss der juristischen Fakultät der Universität Athen arbeitete er als Anwalt und wurde 1935 als Abgeordneter aus Serres in das Parlament gewählt. Karamanlis vertrat eine pro-dialogische Politik gegenüber der Türkei und spielte eine bedeutende Rolle in vielen Wendepunkten der griechisch-türkischen Beziehungen. Besonders in Bezug auf die Lösung der Zypern-Frage zeigte er sich kompromissbereit.

1959 traf er sich in Zürich, Schweiz, mit dem Premierminister der Türkei, Adnan Menderes, und erzielte eine Einigung über die Unabhängigkeit Zyperns. Im Jahr 1960 kam es infolgedessen zur Gründung der Republik Zypern, nachdem ein Vertrag zwischen der Türkei, Großbritannien und Griechenland unterzeichnet wurde. Um die nach der Zypern-Offensive von 1974 angespannte Beziehung zu entschärfen, führte er 1975 in Brüssel Gespräche mit dem damaligen Premierminister Süleyman Demirel.

1980 zog sich Karamanlis aus der aktiven Politik zurück und trat 1985 zurück, nachdem der sozialistische Premierminister Andreas Papandreou seine Unterstützung zurückgezogen hatte. 1990 wurde er erneut zum Staatspräsidenten gewählt und zog sich nach Ablauf seiner Amtszeit im Jahr 1995 in sein Haus im Vorort Politeia in Athen zurück. Am 23.

April 1998 verstarb er im Alter von 91 Jahren in Athen, Griechenland.