Biografie
Korkut Eken wurde 1945 in Ankara, der Hauptstadt der Türkei, geboren. Seine militärische Laufbahn begann er 1963 mit dem Eintritt in die Landstreitkräfte Akademie. Nach seinem Abschluss im Jahr 1965 spielte er eine entscheidende Rolle in der Organisation von Kämpfern während der Vorbereitungen für die Zypern-Operation.
Am Morgen des 20. Juli 1974 gehörte er zu den ersten Soldaten, die mit Fallschirmjägern auf zyprischem Boden landeten. Für seine herausragenden Leistungen in dieser Zeit wurde er mit dem Bandabzeichen ausgezeichnet. Im Jahr 1978 wurde er zum Kommandanten einer speziellen Einheit der Abteilung für Sonderkriegsführung ernannt und nahm 1980 als Gruppenkommandeur an einer Operation in Diyarbakir teil, die der Rettung einer THY-Maschine diente.
Durch die Neutralisierung der Terroristen und die sichere Befreiung der Passagiere wurde er von dem damaligen Generalstabschef Kenan Evren geehrt. Bis 1984 war er in den Regionen Siirt und Sason im Kampf gegen die PKK-Terrororganisation tätig und nahm an zahlreichen bewaffneten Auseinandersetzungen teil. Von 1981 bis 1986 spielte er eine wichtige Rolle bei der Einrichtung der Spezialoperationsteams der allgemeinen Polizeidirektion und trug 1982 zur Gründung dieser Einheiten bei. Nach Erreichen des Ranges Oberstleutnant im Jahr 1987 trat er in den Ruhestand und begann eine neue Karriere als stellvertretender Leiter der Sicherheitsabteilung des MIT.
Nach seinem Ruhestand aus dem MIT im Jahr 1988 widmete er sich dem freien Handel und wurde 1990 als Inspektor bei BOTAŞ eingesetzt. Allerdings wurde er 1996 nach dem Susurluk-Unfall wegen der Gründung einer kriminellen Vereinigung zu sechs Jahren Haft verurteilt. Im Jahr 2002 trat er inhaftiert ein und blieb etwa zwei Jahre im Gefängnis, bevor er entlassen wurde. Korkut Eken ist im Bezirks Terme in Samsun registriert, verheiratet und Vater von drei Kindern.
Er ist bekannt für seinen Mut und seine Entschlossenheit und wird als eine bedeutende Figur in der Geschichte der türkischen Sicherheitskräfte angesehen.