Latife Tekin

Schriftsteller
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Biografie

Latife Tekin wurde am 31. Dezember 1957 im Dorf Karacahevenk, das zur Stadt Bünyan in Kayseri gehört, geboren. 1966 wanderte sie mit ihrer Familie nach Istanbul aus und schloss 1974 die Mittelschule an der Beşiktaş Kız Lisesi ab.

Nach ihrer Anstellung bei der Istanbul Telefonzentrale in den Jahren 1976-1977 entschloss sie sich, eine Schriftstellerkarriere einzuschlagen. Mit ihrem Debütroman „Sevgili Arsız Ölüm“ trat Tekin in die literarische Welt ein und fiel durch ihren humorvollen Ton und ihren Erzählstil auf. Ihr zweiter Roman „Berci Kristin Çöp Masalları“ schildert die Lebenskämpfe der Menschen, die auf der Mülldeponie Çiçektepe leben, mit schwarzem Humor.

Der 1986 veröffentlichte Band „Gece Dersleri“ markiert einen Wendepunkt in der sprachlichen Vielfalt der Autorin. Ihre Werke sind in viele Sprachen übersetzt worden, darunter Englisch, Deutsch, Französisch, Italienisch, Persisch und Niederländisch. 1984 verfasste Latife Tekin das Drehbuch für den Film „Bir Yudum Sevgi“, der von Atıf Yılmaz inszeniert wurde und zahlreiche Preise gewann.

Im Jahr 2010 veröffentlichte sie das Buch „Rüyalar ve Uyanışlar“ und wurde 2019 mit dem Erdal Öz Literaturpreis ausgezeichnet. Tekin hat in Bodrum Gümüşlük ein Projekt namens „Literaturhaus“ ins Leben gerufen, um einen Raum zu schaffen, in dem Künstler ihre Werke produzieren können. In ihrer Schriftstellerkarriere hat sie zahlreiche Auszeichnungen erhalten und nimmt einen bedeutenden Platz in der türkischen Literatur ein.