Lawrence Bragg

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Biografie

Lawrence Bragg wurde am 31. März 1890 in Adelaide, Australien, geboren und war ein Physiker. Der vollständige Name des Wissenschaftlers ist William Lawrence Bragg.

Bereits in jungen Jahren entwickelte er, beeinflusst durch seinen Vater William Henry Bragg, ein Interesse für Wissenschaft und Mathematik. Sein Vater war ein angesehener Professor für Mathematik und Physik an der Universität Adelaide. Als Lawrence mit seinem Bildungsweg begann, brach er sich bei einem Unfall den Arm, was den Anlass für die Experimente mit seinem Vater zur Nutzung von Röntgenstrahlen zu chirurgischen Zwecken bildete.

Im Jahr 1914 wurde er als Dozent an der Universität Cambridge eingestellt, doch seine Forschung und seine Lehrtätigkeit wurden aufgrund des Ersten Weltkriegs unterbrochen. Von 1915 bis 1919 diente er als technischer Berater in der britischen Armee und arbeitete an Techniken zur Ortung feindlicher Artillerie. Im Jahr 1915 entwickelte Lawrence Bragg zusammen mit seinem Vater eine Methode zur Untersuchung der Strukturen von Kristallen mit Röntgenstrahlen und gewann dafür 1915 den Nobelpreis für Physik.

Zwischen 1919 und 1937 war er Professor für Physik an der Universität Manchester und anschließend von 1938 bis 1953 Professor für experimentelle Physik am Cavendish Laboratory der Universität Cambridge. 1954 wurde er zum Präsidenten der Royal Institution ernannt und wurde 1921 zum Mitglied der Royal Society gewählt. 1941 erhielt er den Titel „Sir“ und trat 1965 in den Ruhestand.

Im Jahr 1921 heiratete Lawrence Bragg Alice Hopkinson und hatte vier Kinder. Er verstarb am 1. Juli 1971 im Alter von 81 Jahren in Waldringfield, Vereinigtes Königreich.