Biografie
Lee Marvin wurde am 19. Februar 1924 in New York, USA, geboren. Als Sohn eines Werbetreibenden und einer Modeautorin besuchte er mehrere Schulen und immatrikulierte sich schließlich an der Saint Leo Universität in Florida.
Aufgrund seines Militärdienstes musste er jedoch das Studium abbrechen. Nach seiner Rückkehr aus dem Militärdienst erhielt er in einem lokalen Theater in New York die Gelegenheit, für einen erkrankten Schauspieler während einer Probe einzuspringen, was seinen Einstieg in die Amateur-Schauspielerei am Broadway markierte. Bevor er 1950 nach Hollywood zog, trat er in mehreren Broadway-Produktionen auf.
Lee Marvin ist vor allem für seine Rollen in Kriegsfilmen und als Bösewicht bekannt. Er stach 1953 in der Gangsterrolle im Film „The Big Heat“ hervor und erweiterte sein Rollenspektrum mit komischen Antagonisten in „The Comancheros“ von 1961 sowie dem gutmütigen Streitsucher in „Donovan's Reef“ von 1963. Für seine komödiantische Leistung in „Cat Ballou“ erhielt er 1965 den Oscar für den besten Hauptdarsteller.
Lee Marvin verstarb am 29. August 1987 im Alter von 63 Jahren an einem Herzinfarkt in Tucson, Arizona. Sein Grab befindet sich auf dem Arlington National Cemetery.
Während seiner Karriere spielte er in vielen bedeutenden Filmen und trat auch in Fernsehserien auf.