Biografie
Gottfried Wilhelm Leibniz wurde am 1. Juli 1646 in Leipzig, Deutschland, geboren. Bekannt als Mathematiker und Philosoph, verstarb er am 14.
November 1716 im Alter von 70 Jahren in Hannover. Schon in jungen Jahren immatrikulierte er sich an der Universität Leipzig, um Rechtswissenschaften zu studieren, wendete sich jedoch bald der Philosophie und Mathematik zu. 1666 erwarb er seinen Doktorgrad an der Universität Nürnberg und leistete bedeutende Beiträge im Bereich der Mathematik.
Seine Arbeiten zur Differential- und Integralrechnung hinterließen einen nachhaltigen Einfluss in der Mathematikwelt. 1676 entwickelte er eine neue Rechenmaschine und veröffentlichte 1684 einen bedeutenden Artikel zur Differential- und Integralrechnung. Als vielseitiger Forscher hinterließ Leibniz Werke in verschiedenen Disziplinen wie Philosophie, Biologie, Geologie, Geschichte, Theologie, Recht und Diplomatie.
1700 trug er zur Gründung der Universität Berlin bei und wurde deren erster Direktor. Leibniz war auch der Schöpfer vieler mathematischer Symbole, darunter das Zeichen für Gleichheit (=) und das für Multiplikation (x). Seine letzten Jahre verbrachte er im Dienst der Familie Braunschweig.
Leibniz' Werke hinterließen ein bedeutendes Erbe in den Bereichen Mathematik und Philosophie.