Biografie
Gottfried Wilhelm Leibniz wurde am 1. Juli 1646 in Leipzig, Sachsen, Deutschland, geboren. Als Mathematiker und Philosoph ist Leibniz für seine innovativen Gedanken und Ansichten in den Bereichen Mathematik, Metaphysik und Logik bekannt.
Sein Vater war Lehrer für Moralwissenschaften und verstarb, als Leibniz erst sechs Jahre alt war. Bereits mit acht Jahren begann er, Latein zu lernen, und im Alter von zwölf Jahren eignete er sich die griechische Sprache selbstständig an. Leibniz war ein vielseitiger Forscher, der in verschiedenen Disziplinen wie Philosophie, Biologie, Geologie, Geschichte, Theologie, Rechtswissenschaft und Diplomatie publizierte.
In der Mathematik entwickelte er die Differential- und Integralrechnung und erfand 1676 eine neue Rechenmaschine. Im Jahr 1684 veröffentlichte er seine Abhandlung über die Differential- und Integralrechnung, die in der mathematischen Welt große Aufregung auslöste. 1675 wurde Leibniz das erste ausländische Mitglied der Royal Society.
Im Jahr 1700 reiste er nach Berlin, wo er zur Gründung der Universität Berlin beitrug und deren erster Direktor wurde. 1712 erhielt er den Titel eines Barons und verstarb am 14. November 1716 im Alter von 70 Jahren in Hannover.
Zu Leibniz' bedeutenden Werken zählen 'Meditationen über die Metaphysik', 'Neue Versuche über den menschlichen Geist' und 'Theodizee Monadologie'.