Biografie
Leonhard Euler wurde am 15. April 1707 in Basel, Schweiz, geboren und verstarb am 19. September 1783 im Alter von 76 Jahren in St.
Petersburg, Russland. Als einer der bedeutendsten Mathematiker des 18. Jahrhunderts leistete Euler bedeutende Beiträge in vielen Bereichen der theoretischen und angewandten Mathematik.
Seine akademische Laufbahn begann er an der Universität Basel, wo er Theologie, Hebräisch und Griechisch studierte, bevor er sich der Mathematik zuwandte. 1727 zog er nach Russland und trat in die St. Petersburger Akademie der Wissenschaften ein, wo er zahlreiche wichtige Werke verfasste.
Insgesamt verfasste Euler über 900 Abhandlungen in diversen Disziplinen wie Mathematik, Physik, Musik, Astronomie, Optik und Nautik. Besonders hervorzuheben sind seine Definition des Funktionsbegriffs sowie die Entwicklung der modernen Notation für trigonometrische und logarithmische Funktionen. 1734 heiratete er Katharina Gsell, die Tochter des Malers Georg Gsell, und 1776 schloss er eine zweite Ehe mit Salome Abigail Gsell, der Halbschwester seiner ersten Frau.
Ein Großteil von Eulers Leben verbrachte er in Russland und trug dort wesentlich zur Entwicklung vieler wichtiger mathematischer Theorien bei. 1783 verlor er durch eine Gehirnblutung sein Leben. Seine Werke wurden auch nach seinem Tod weiterhin veröffentlicht.