Leyla Şahin Usta

Biografie

Leyla Şahin Usta wurde am 8. März 1973 in Istanbul geboren und ist eine Politikerin sowie Ärztin. Derzeit ist sie stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Partei für Gerechtigkeit und Aufschwung (AK Parti) und Abgeordnete für Ankara.

Nach dem Abschluss ihrer Grund-, Mittel- und Oberschulausbildung in Istanbul begann sie 1993 ihr Studium an der medizinischen Fakultät der Universität Uludağ in Bursa. Aufgrund ihrer Erfolge wechselte sie später an die medizinische Fakultät der Universität Istanbul Cerrahpaşa. Ab 1998 engagierte sich Usta aktiv in verschiedenen zivilgesellschaftlichen Organisationen.

1999 verließ sie das Land wegen des Kopftuchproblems und setzte ihr Studium an der medizinischen Fakultät der Universität Wien fort. Nach ihrem Abschluss im Jahr 2003 kehrte sie 2007 in die Türkei zurück und arbeitete bis 2015 als Ärztin. Sie wurde in der 25., 26.

und 27. Legislaturperiode als Abgeordnete für Konya gewählt und in der 28. Legislaturperiode als Abgeordnete für Ankara.

Zudem hatte sie verschiedene Positionen inne, darunter die Mitgliedschaft in der Türkischen Gruppe der Parlamentarischen Versammlung des Europarats und die Sprecherin der Kommission zur Untersuchung von Menschenrechten. Im Jahr 2018 wurde sie zur Stellvertretenden Vorsitzenden der AK Parti und zur Vorsitzenden der Menschenrechtskommission ernannt. Usta leitete die Arbeiten des internationalen Kinder- und Jugendzentrums „Seidenstraße“, das von Präsident Recep Tayyip Erdoğan ins Leben gerufen wurde, und übernahm außerdem den Vorsitz der Şule Yüksel Şenler Stiftung.

Sie spricht fließend Deutsch und hat gute Englischkenntnisse. Leyla Şahin Usta ist verheiratet und Mutter von zwei Kindern. Am 20.

Dezember 2023 kam es im türkischen Parlament zu einer Auseinandersetzung, in deren Verlauf sie sich mit Abgeordneten der DEM-Partei gegenseitig beschuldigte. Die Diskussion endete mit einer Entschuldigung.